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Die Sonne versinkt langsam hinter der Alm Laz oberhalb von Bohinj, während wir über die kurvenreiche Schotterstraße ins Tal hinabfahren. Achtzehn alte, hölzerne Hirtenhütten stehen verstreut an den grünen Hängen auf 1.560 Metern Höhe, irgendwo knapp an der Baumgrenze, wo es scheint, als sei die Zeit vor einem Jahrhundert stehengeblieben.
Aus dieser märchenhaften Bergwelt stammen die riesigen Laibe des Bohinjer Hartkäses, die in die Vila Muhr geliefert werden – eine der jüngsten, luxuriösen Boutique-Unterkünfte mit Restaurant in Oberkrain.
Die Vila Muhr wurde ursprünglich als Jagdferienhaus des wohlhabenden österreichisch-ungarischen Kaufmanns Adolf Muhr erbaut. Und mehr als ein Jahrhundert später, in einer fast vollständig neuen Gestalt, gelingt es ihr, den Geist und Stil jener Epoche zu bewahren – unter Kiefern, nur einen Steinwurf vom Bohinjer See entfernt.
Muhr, dem auch die Burg Bled gehörte und der in Bled zwei Villen errichten ließ, konnte sein Domizil in Oberkrain allerdings nicht lange genießen – er starb 1903, nur ein Jahr nach dem Bau der Villa. Seine beiden Söhne erbten sie; später ging sie in den Besitz der jugoslawischen Königsdynastie der Karađorđević über.
Im August 1934 verlobten sich in der Villa, die damals Vila Royal hieß, der britische Prinz George, der Onkel der verstorbenen Königin Elizabeth II., und die Prinzessin Marina von Griechenland und Dänemark. Noch im selben Jahr gaben sie sich in der Westminster Abbey in London das Jawort.
Die vier großzügigen, jeweils 90 Quadratmeter großen Suiten der Vila Muhr, die mit ihrem warmen Licht und dem Duft von Kiefernadeln an Berghütten erinnern, tragen die Namen jener gekrönten Häupter, die hier einst verweilten – neben Prinz George und Prinzessin Marina auch Prinzessin Olga von Griechenland und Dänemark sowie der jugoslawische Prinz Paul.
Nachdem die königliche Familie Anfang der 1940er-Jahre ausgezogen war, stand die Villa leer, bevor sie später als Hotel Kompas weitergeführt wurde – ein Haus der gehobenen Kategorie, bis im Winter 2014 das Dach unter der Last von Schnee und Eis einstürzte und das Gebäude bis auf die Grundmauern zerstörte. Übrig blieben lediglich die steinernen Reste des Erdgeschosses.
Foto: Suzan Gabrijan
Auf den Fundamenten der alten Villa begannen die Eigentümer des benachbarten Hotels Bohinj mit einer umfassenden Wiedererrichtung. Die Architekten des Büros Ofis orientierten sich dabei akribisch am Original und arbeiteten mit dem Museum Gorenjski muzej zusammen, um das passende Muster und Verfahren für das traditionelle Verkohlen des Holzes für die Fensterrahmen zu bestimmen.
Das Design der Vila Muhr ist heute weit mehr als ästhetische Formsache – die Gestalter wollten bewusst das Wissen der alten Handwerker aus der Region neu interpretieren, sichtbar in den Heustadeln, Scheunen und Hirtenhütten auf den Almen wie der Alm Laz.
Auch der ursprüngliche Stein des Erdgeschosses wurde wiederverwendet. Das Holz stammt ausschließlich aus slowenischen Wäldern, hauptsächlich von der Fichte. Alle Materialien und Elemente folgen modernen ökologischen Richtlinien für eine natürliche Holzverarbeitung – ohne Leim und ohne chemische Zusätze.
Die dunkle Fassade besteht aus karbonisiertem, gebranntem Holz, das mit natürlichem Kiefernharz behandelt wurde – ein Verfahren, mit dem bereits im alten Persien und bei den Wikingern Holzbauten und Boote geschützt wurden.
Das Ziel war, dass der Gebäudekomplex auf den ersten Blick so aussehen sollte, als stünde er seit jeher hier – erst beim Betreten der Villa erkennt man die moderne Gestaltung. Da die Vila Muhr im Triglav-Nationalpark steht – was wesentlich zu ihrem Charme beiträgt, denn die Natur hier ist schlicht atemberaubend – hielten sich die Architekten umso strenger an die Prinzipien der Nachhaltigkeit.
Foto: Suzan Gabrijan
Die Gäste gehören zur gehobenen Klasse, doch handelt es sich meist um Menschen, die die Destination aktiv erleben möchten und – insbesondere, wenn sie aus großen Städten kommen und die Nähe zur Natur suchen.
Dementsprechend sind auch die Erlebnisse gestaltet, die die Vila Muhr anbietet, vom Aufstieg zum Biwak unterhalb der Skuta (2.045 m) bis zur Besteigung des Triglav mit privatem Bergführer.
Eigentlich muss man in dieser Gegend nicht lange suchen, um Anbieter zu finden, die selbst anspruchsvollste und verwöhnte Gäste begeistern. Auf der Ranch Mrcina im Dorf Studor, wohin die Villa ihre Gäste zum Reiten bringt, wird man mit einem Stamperl Schnaps begrüßt. »So ist das eben im Bohinj, gell«, lacht Besitzer Robi, der die Ranch seit über 20 Jahren führt.
Ein paar Kurven weiter, im selben Dorf, machen wir Halt beim touristischen Bauernhof Gartner, einer Familie, die sich der Käseherstellung widmet. Lucija Gartner serviert uns ein schweres Holzbrett mit einer Auswahl an Käsesorten aus Bohinj, geräuchertem Käse, zartem Albuminschichtkäse, kunstvoll geschnittener Alpenbutter mit dem Abdruck einer Edelweißblüte und Mohant (lokaler Weichkäse) – für viele wird letzterer aufgrund seines intensiven Aromas die größte Herausforderung darstellen.
Lucija, studierte Geografin und Ethnologin, arbeitete einst im Tourismusverband Bohinj, bevor sie beschloss, zuhause zu bleiben und gemeinsam mit ihrem Bruder die Arbeit auf dem Bauernhof zu übernehmen. Sie leitet die Verkostungen und verbringt die Sommer im Hirtenhaus der Familie auf der Alm Laz.
Die Kühe treibt sie Anfang Juni von Studor auf die Alm – ein Fußmarsch von fünf bis sechs Stunden –, wo sie bis Anfang September bleiben. »Der Käse wird nach einem traditionellen Verfahren hergestellt und erinnert im Geschmack an den Emmentaler. Außerdem bieten wir Nebenprodukte wie Albuminschichtkäse, Buttermilch und Molke an«, erklärt Lucija, während sie einen frischen Laib mit einem schneeweißen Tuch abdeckt.
An Helfern mangelt es nicht: Rund 20 Kinder von Freunden und Bekannten – im Alter zwischen zehn und neunzehn Jahren – wechseln sich über den Sommer ab und lernen das Handwerk mitten in der alpinen Gipfelwelt, etwas, das man heute mit keinem Geld der Welt kaufen kann.
Die Gartner-Familie hält auf der Alm Laz auch Schweine, die mit Resten der Käseproduktion gefüttert werden – und ja, auch eines dieser Schweine findet sich auf dem Verkostungsbrett wieder.
Der Großteil der Produkte geht an umliegende Betriebe, Hotels und Restaurants. Ihre Erzeugnisse stehen auf den Tischen von Michelin-Sterne-Restaurants, im Hotel Bohinj – und selbstverständlich auch in der Vila Muhr.
Lucija freut sich besonders, dass auch größere Hotels zunehmend Wert auf regionale Produkte legen und gerne die gesamten verfügbaren Produkte abnehmen, um ihren Gästen zum Frühstück die Bohinjer Geschmäcker und Traditionen nahezubringen.
Der Himmel über dem spiegelglatten Bohinjer See färbt sich rosa, als die Vila Muhr ihre ersten Gäste zum Abendessen empfängt. Die Ambitionen des Restaurants sind ebenso hoch wie jene des Hotels.
Für das gesamte kulinarische Erlebnis – sowohl das Abend-Degustationsmenü als auch das Frühstück – ist der erst 27-jährige kroatische Küchenchef Davor Arnautović verantwortlich. Er sammelte Erfahrung in einigen der besten Küchen Europas, darunter Schloss Schauenstein, El Celler de Can Roca und Frantzén, und arbeitete in Kroatien im Restaurant Boškinac, das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde.
Das Abendessen in der Vila Muhr beginnt mit Grüßen aus der Küche im eigenen Weinkeller; ins Glas kommen Champagner und gereifte Jahrgänge des Movia-Schaumweins Puro, die sich mit den französischen Schaumweinen messen können.
Das Menü wechselt saisonal, Arnautović arbeitet eng mit kleinen, lokalen Herstellern aus der Region zusammen und stützt sich, wo immer möglich, auf die gastronomische Tradition Oberkrains – hebt diese jedoch zu einer Fine-Dining-Version an, wie sie einer Boutique-Destination wie der Vila Muhr entspricht.
Das beeindruckende Esszimmer aus hellem Naturholz, durchzogen vom Duft von Kiefernwald und frisch gebackenem Brot, folgt Motiven der Natur, Jagd – mit Hirschgeweihen an den Wänden – und Königlichkeit. Ein Kronleuchter aus Buchenwurzeln, die ein Sturm ans Seeufer gespült hat, bildet den Blickfang. Stehlampen gefertigt aus alten Skiern, der Tisch aus restaurierten alten Heustadeln aus der Region Oberkrain.
Ziegelelemente hinter der Bar aus gebranntem Altholz und der Kamin tragen Ornamente nach dem Vorbild der Lüftungsöffnungen alter Heustadel; Keramiken von Pia Mršek mit Mustern traditioneller Bohinjer Stickereien beleben den Raum.
Zum hauseigenen Sauerteigbrot gibt es Butter, Olivenöl und eine herrliche, cremige Zaseka (Schmalzaufstrich) der Familie Gartner. Der Auftakt – Tomaten und Burrata – ist leicht und frisch, ideal für die letzten warmen Septembertage. Der Chef verwendet für das Gericht drei Tomatensorten, die er zuvor mariniert und mit fermentiertem Tomaten-Vinaigrette und slowenischer Burrata vom Familienhof Pr‘ Matevž in Škofja Loka serviert. Alle Kräuter und essbaren Blüten sammelt der Chef im idyllischen Kräutergarten hinter dem Hotel mit Blick auf die Almen, von denen die Milchprodukte stammen.
Es folgt ein Salat aus marinierten Flusskrebsen mit Gerstengraupen, Wildkräutern und Kürbis-Dressing. Die Zupan-Seeforelle gehört in der Vila Muhr beinahe schon zum Pflichtgang – in der Herbstausgabe serviert mit Blumenkohl und Beurre Blanc.
Die hausgemachten Nudeln werden diesmal mit Bärlauchsauce, frischen Champignons, dehydriertem Eigelb und Haselnüssen serviert. Der Huchen wird leicht geräuchert und mit einer Schaumcreme aus Fenchelpolenta und Fischcreme mit Fenchel serviert.
Zum großen Finale gibt es eine gefüllte Roulade aus der Schulter vom Ziegenlamm mit Demi-Glace, ein Pastinaken-Birnentörtchen und Pastinakencreme.
Wie im Boutique Hotel & Restaurant Milka – einer weiteren Boutique-Destination in Oberkrain – setzt auch das Team der Vila Muhr auf hohe Ambitionen. Das gilt nicht nur für den Hotelbetrieb, sondern ganz besonders für das Restaurant. Und nach dem, was wir gesehen haben, bringen sie trotz ihrer Jugend alles mit, um sich als eines der besten Restaurants Sloweniens zu etablieren.
Das zeigt sich auch beim Frühstück, einem der besten weit und breit: Zum frischen Sauerteigbrot gibt es regionale Butter, cremige Käse, hausgemachte Hühnerleberpastete, hausgemachte Marmeladen und sogar eine Honig-Selektion – Linde, Fichte, Akazie, Tanne und Kastanie.
Hervorragend ist das Roggenbrot mit cremigem Aufstrich, geräucherter Zupan-Seeforelle und eingelegter roter Zwiebel; das Omelett ist perfekt. Doch der wahre Star ist der Kaiserschmarrn – duftend, luftig, serviert mit frischen Heidelbeeren und Himbeeren. Danach möchte man den Aufenthalt in der Vila Muhr am liebsten verlängern.

Njuna zgodba – čeravno mednarodna – je bila vedno nekako povezana z gorami, zato je logično, da sta Yuki in Tomaž pristala v Logu.
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